Startseite Geflügelgesundheit Vollzug des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) und der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung)

An alle Halter von Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten in Sachsen

Vollzug des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) und der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) i.d.F. vom 29.Juni 2016.

Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von gehaltenen Vögeln zum Schutz gegen die Geflügelpest im Freistaat Sachsen

Die Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen er­lässt fol­gen­de
 
All­ge­mein­ver­fü­gung:
 
Ge­mäß § 13 Ab­satz 1 in Ver­bin­dung mit Ab­satz 2 der Ge­flü­gel­pest-Ver­ord­nung und § 4 Ab­satz 2 Vieh­ver­kehrs­ver­ord­nung (Vieh­Ver­kV) wird zur Ver­mei­dung des Ein­tra­ges der Ge­flü­gel­pest in Ge­flü­gel­be­stän­de durch Wild­vö­gel fol­gen­des an­ge­ord­net:
1.  Im ge­sam­ten Ge­biet des Frei­staa­tes Sach­sen dür­fen Hüh­ner, Trut­hüh­ner, Perl­hüh­ner, Reb­hüh­ner, Fa­sa­ne, Lauf­vö­gel, Wach­teln, En­ten oder Gän­se (Ge­flü­gel) so­wie in Ge­fan­gen­schaft ge­hal­te­ne Vö­gel an­de­rer Ar­ten aus­schließ­lich
 
1.1.   in ge­schlos­se­nen Stäl­len oder
 
1.2.  un­ter ei­ner Vor­rich­tung, die aus ei­ner über­ste­hen­den, nach oben ge­gen Ein­trä­ge ge­si­cher­ten dich­ten Ab­de­ckung und mit ei­ner ge­gen das Ein­drin­gen von Wild­vö­geln ge­si­cher­ten Sei­ten­be­gren­zung be­ste­hen muss (Schutz­vor­rich­tung),
ge­hal­ten wer­den.
 
2. Die so­for­ti­ge Voll­zie­hung von Zif­fer 1 die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung wird an­ge­ord­net.
 
3. Die­se All­ge­mein­ver­fü­gung wird durch öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung ver­kün­det und tritt am Ta­ge nach ih­rer Be­kannt­ga­be in Kraft.
 
4. Ein­sicht­nah­me
 
Der voll­stän­di­ge In­halt der All­ge­mein­ver­fü­gung kann zu den Ge­schäfts­zei­ten 
  • im Re­fe­rat 24D der Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in
    Dres­den, Stauf­fen­ber­gal­lee 2, 01099 Dres­den,
  • im Re­fe­rat 24D der Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in
    Leip­zig, Brau­stra­ße 2, 04107 Leip­zig
 
so­wie auf der In­ter­net­sei­te der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen (www.​lds.​sachsen.​de) ein­ge­se­hen wer­den.
 
5. Kos­ten
 
Für die­se All­ge­mein­ver­fü­gung wer­den kei­ne Kos­ten er­ho­ben.
 
Grün­de:
  1. Sach­ver­halt  
     
Am 12. No­vem­ber 2016 wur­de in amt­li­chen Pro­ben ver­en­de­ter Wild­vö­gel im Land­kreis Leip­zig das Vi­rus der hoch­pa­tho­ge­nen aviä­ren In­flu­en­za (Ge­flü­gel­pest) des Sub­typs H5N8 durch das na­tio­na­le Re­fe­renz­la­bor nach­ge­wie­sen. Es wur­den ein Sperr­be­zirk von 3 km Ra­di­us und ein Be­ob­ach­tungs­ge­biet mit Ra­di­us von 10 km um den Fund­ort ein­ge­rich­tet. Wei­te­re Ver­dachts­fäl­le wer­den un­ter­sucht. Ge­flü­gel­pest des Sub­typs H5N8 wur­de eben­falls bei ver­en­de­ten Wild­vö­geln an meh­re­ren Fund­or­ten in meh­re­ren an­de­ren Bun­des­län­dern (der­zeit Schles­wig-Hol­stein, Ba­den-Würt­tem­berg und Meck­len­burg – Vor­pom­mern nach­ge­wie­sen. Auch aus den an­lie­gen­den Mit­glied­staa­ten Po­len, Schweiz und Ös­ter­reich so­wie Un­garn und Kroa­ti­en lie­gen ak­tu­ell ent­spre­chen­de Be­fun­de vor. Nach Mit­tei­lung des Fried­rich-Lo­eff­ler-In­sti­tuts (FLI) wur­den die­se Vi­ren vor­her be­reits bei Haus­ge­flü­gel (Pu­ten) in Un­garn so­wie wil­den Was­ser­vö­geln in Un­garn (Hö­cker­schwan), in Kroa­ti­en und in Po­len (Mö­we, En­te) na­he der Gren­ze zu Meck­len­burg-Vor­pom­mern nach­ge­wie­sen. Ak­tu­ell hat der Ein­trag an zwei Stand­or­ten in die Nutz­ge­flü­gel­hal­tung in Schles­wig-Hol­stein be­reits statt­ge­fun­den. Mit dem Nach­weis von hoch­pa­tho­ge­nem aviä­ren In­flu­enz­vi­rus H5N8 in meh­re­ren Wild­vö­geln ist be­legt, dass das Vi­rus in der Wild­vo­gel­po­pu­la­ti­on vor­han­den ist. Ei­ne wei­te­re Ver­brei­tung durch Wild­vö­gel ins­be­son­de­re auch durch aas­fres­sen­de so­wie in­fi­zier­te aber nicht er­krank­te Wild­vö­gel, auch über Kreis­gren­zen hin­aus, ist sehr wahr­schein­lich.
 
Es ist zu be­fürch­ten, dass es durch in­fi­zier­te Wild­vö­gel zu ei­ner Ein­schlep­pung in die Ge­flü­gel­be­stän­de des Frei­staa­tes Sach­sen kommt, da es sich bei die­sem Er­re­ger um ei­nen hoch­an­ste­cken­den Typ han­delt.
 
Das Fried­rich-Lo­eff­ler-In­sti­tut (FLI) hat in sei­nen Ri­si­ko­be­wer­tun­gen, letzt­ma­lig vom 09. No­vem­ber 2016, zur Ein­schlep­pung so­wie des Auf­tre­tens von hoch­gra­dig hoch­pa­tho­ge­nem aviä­ren In­flu­en­za­vi­rus in Haus­ge­flü­gel­be­stän­de das grund­sätz­li­che Ri­si­ko der Ein­schlep­pung hoch­pa­tho­ge­ner In­flu­en­za­vi­ren über in­fi­zier­te Wild­vö­gel be­stä­tigt. Bei Frei­land­hal­tun­gen ist das Ex­po­si­ti­ons­ri­si­ko deut­lich hö­her als bei Be­trie­ben mit Stall­hal­tung. Nach ei­nem Ein­trag in ei­nen Be­stand sind die Fol­gen für den be­trof­fe­nen Be­trieb (Tö­tung al­ler Tie­re) im­mens.
 
  1. Recht­li­che Wür­di­gung
 
Die Zu­stän­dig­keit der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen folgt aus § 1 Abs. 2 i. V. m.
Abs. 5 S. 1 des Säch­si­schen Aus­füh­rungs­ge­set­zes zum Tier­ge­sund­heits­ge­setz
(Säch­sAG­Tier­GesG) vom 9. Ju­li 2014 (Sächs­GVBl. Nr. 10 S. 386).
 
Auf­grund des Aus­ma­ßes und der Aus­brei­tungs­ten­denz der Aviä­ren In­flu­en­za über­nimmt die Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen die Auf­ga­ben der Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Ve­te­ri­när­äm­ter der Land­krei­se und Kreis­frei­en Städ­te aus § 1 Abs. 2 Säch­sAG­Tier­GesG bei der Durch­füh­rung des Tier­ge­sund­heits­ge­set­zes (Tier­GesG) und der Ver­ord­nung zum Schutz ge­gen die Ge­flü­gel­pest (Ge­flü­gel­pest-Ver­ord­nung) i.d.F. vom 29. Ju­ni 2016 so­wie der Vieh­ver­kehrs­ver­ord­nung (Vieh­Ver­kV).
 
zu 1: Ge­mäß § 13 Abs. 1 Ge­flü­gel­pest-Ver­ord­nung ist ei­ne Auf­stal­lung des Ge­flü­gels von der zu­stän­di­gen Be­hör­de an­zu­ord­nen, so­weit dies auf Grund­la­ge ei­ner Ri­si­ko­be­wer­tung zur Ver­mei­dung der Ein­schlep­pung oder Ver­schlep­pung der Ge­flü­gel­pest durch Wild­vö­gel er­for­der­lich ist.
 
Das Fried­rich-Lo­eff­ler-In­sti­tut (FLI) hat in sei­nen Ri­si­ko­be­wer­tun­gen, letzt­ma­lig vom 09. No­vem­ber 2016, zur Ein­schlep­pung so­wie des Auf­tre­tens von hoch­gra­dig hoch­pa­tho­ge­nem aviä­ren In­flu­en­za­vi­rus in Haus­ge­flü­gel­be­stän­de das grund­sätz­li­che Ri­si­ko der Ein­schlep­pung hoch­pa­tho­ge­ner In­flu­en­za­vi­ren über in­fi­zier­te Wild­vö­gel be­stä­tigt. Bei Frei­land­hal­tun­gen ist das Ex­po­si­ti­ons­ri­si­ko deut­lich hö­her als bei Be­trie­ben mit Stall­hal­tung. Nach ei­nem Ein­trag in ei­nen Be­stand sind die Fol­gen für den be­trof­fe­nen Be­trieb (Tö­tung al­ler Tie­re) im­mens.
 
Am 12. No­vem­ber 2016 wur­de in ei­ner amt­li­chen Pro­be ei­nes ver­en­de­ten Wild­vo­gels im Land­kreis Leip­zig das Vi­rus der hoch­pa­tho­ge­nen aviä­ren In­flu­en­za (Ge­flü­gel­pest) des Sub­typs H5N8 nach­ge­wie­sen. Wei­te­re Ver­dachts­fäl­le wer­den un­ter­sucht. Ge­flü­gel­pest des Sub­typs H5N8 wur­de eben­falls bei ver­en­de­ten Wild­vö­geln an meh­re­ren Fund­or­ten in meh­re­ren an­de­ren Bun­des­län­dern (der­zeit Schles­wig-Hol­stein, Ba­den-Würt­tem­berg, Bay­ern und Meck­len­burg – Vor­pom­mern nach­ge­wie­sen. Auch aus den an­lie­gen­den Mit­glied­staa­ten Po­len, Schweiz und Ös­ter­reich so­wie Un­garn und Kroa­ti­en lie­gen ak­tu­ell ent­spre­chen­de Be­fun­de vor. Nach Mit­tei­lung des Fried­rich-Lo­eff­ler-In­sti­tuts (FLI) wur­den die­se Vi­ren vor­her be­reits bei Haus­ge­flü­gel (Pu­ten) in Un­garn so­wie wil­den Was­ser­vö­geln in Un­garn (Hö­cker­schwan), in Kroa­ti­en und in Po­len (Mö­we, En­te) na­he der Gren­ze zu Meck­len­burg-Vor­pom­mern nach­ge­wie­sen. Ak­tu­ell hat der Ein­trag an zwei Stand­or­ten in die Nutz­ge­flü­gel­hal­tung in Schles­wig-Hol­stein be­reits statt­ge­fun­den.
 
Mit dem Nach­weis von hoch­pa­tho­ge­nem aviä­ren In­flu­enz­vi­rus H5N8 in meh­re­ren Wild­vö­geln ist be­legt, dass das Vi­rus in der Wild­vo­gel­po­pu­la­ti­on vor­han­den ist. Ei­ne wei­te­re Ver­brei­tung durch Wild­vö­gel ins­be­son­de­re auch durch aas­fres­sen­de so­wie in­fi­zier­te aber nicht er­krank­te Wild­vö­gel, auch über Kreis­gren­zen hin­aus, ist sehr wahr­schein­lich.
 
Es ist zu be­fürch­ten, dass es durch in­fi­zier­te Wild­vö­gel zu ei­ner Ein­schlep­pung in die Ge­flü­gel­be­stän­de des Frei­staa­tes Sach­sen kommt, da es sich bei die­sem Er­re­ger um ei­nen hoch­an­ste­cken­den Typ han­delt.
 
zu 2: Die so­for­ti­ge Voll­zie­hung die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung wird ge­mäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 Vw­GO an­ge­ord­net. Die Ge­flü­gel­pest ist ei­ne schnell fort­schrei­ten­de, akut ver­lau­fen­de und leicht über­trag­ba­re Vi­rus­krank­heit, wel­che in Ge­flü­gel­be­stän­den zu er­heb­li­chen wirt­schaft­li­chen Ver­lus­te füh­ren kann.
 
Es ist da­her si­cher zu stel­len, dass auch wäh­rend mög­li­cher Wi­der­spruchs- bzw. Klag­ver­fah­ren al­le not­wen­di­gen Be­kämp­fungs­maß­nah­men recht­zei­tig und wirk­sam durch­ge­führt wer­den kön­nen.
 
Dem ge­gen­über ha­ben die sons­ti­gen In­ter­es­sen von Be­trie­ben oder sons­ti­gen Drit­ten in den oben ge­nann­ten Re­strik­ti­ons­zo­nen zu­rück zu ste­hen.
 
Die An­ord­nung der so­for­ti­gen Voll­zie­hung liegt im öf­fent­li­chen In­ter­es­se. Sämt­li­che An­ord­nun­gen sind da­her so­fort voll­zieh­bar.
 
zu 3 und 4: Die Be­kannt­ga­be der All­ge­mein­ver­fü­gung nach Zif­fer 3 er­folgt auf der Grund­la­ge des § 1 des Ge­set­zes zur Re­ge­lung des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens und des Ver­wal­tungs­zu­stel­lungs­rechts für den Frei­staat Sach­sen (Sächs­V­wVfZG) i. V. m. § 41 Abs. 4 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes (VwVfG). Da­nach gilt ei­ne All­ge­mein­ver­fü­gung zwei Wo­chen nach der orts­üb­li­chen Be­kannt­ma­chung als be­kannt ge­ge­ben. In der All­ge­mein­ver­fü­gung kann ein hier­von ab­wei­chen­der Tag, je­doch frü­hes­tens der auf die Be­kannt­ma­chung fol­gen­de Tag, be­stimmt wer­den, § 41 Abs. 4 Satz 4 VwVfG. Von die­ser Er­mäch­ti­gung wur­de un­ter Zif­fer 4 der All­ge­mein­ver­fü­gung Ge­brauch ge­macht, da die an­ge­ord­ne­ten tier­seu­chen­recht­li­chen Maß­nah­men kei­nen Auf­schub dul­den. Die Be­kannt­ma­chung er­folgt nach § 41 Abs. 4 S. 1 und 2 VwVfG durch die orts­üb­li­che Be­kannt­ma­chung des ver­fü­gen­den Teils. Die voll­stän­di­ge Be­grün­dung kann in je­der Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen zu den üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten ein­ge­se­hen wer­den.
                        
Die All­ge­mein­ver­fü­gung wird auf der Grund­la­ge des § 41 Abs. 3 S. 2 VwVfG öf­fent­lich be­kannt ge­ge­ben. Da­bei ist zu be­rück­sich­ti­gen, dass der Adres­sa­ten­kreis so groß ist, dass er, be­zo­gen auf Zeit und Zweck der Re­ge­lung, ver­nünf­ti­ger­wei­se nicht mehr in Form ei­ner Ein­zel­be­kannt­ga­be an­ge­spro­chen wer­den kann. Von ei­ner An­hö­rung wur­de da­her auf der Grund­la­ge des § 28 Abs. 2 Nr. 4 VwVfG ab­ge­se­hen.
 
zu 5: Die Kos­ten­ent­schei­dung er­gibt sich aus § 3 Abs. 1 Nr. 3 des Ver­wal­tungs­kos­ten­ge­set­zes des Frei­staa­tes Sach­sen (Sächs­VwKG).
 
Rechts­be­helfs­be­leh­rung
 
Ge­gen die­se All­ge­mein­ver­fü­gung kann in­ner­halb ei­nes Mo­nats nach ih­rer Be­kannt­ga­be schrift­lich oder zur Nie­der­schrift Wi­der­spruch ein­ge­legt wer­den bei der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen, Alt­chem­nit­zer Stra­ße 41, 09120 Chem­nitz, oder den Dienst­stel­len der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Dres­den, Stauf­fen­ber­gal­lee 2, 01099 Dres­den, oder in Leip­zig, Brau­stra­ße 2, 04107 Leip­zig. Die Schrift­form kann durch die elek­tro­ni­sche Form er­setzt wer­den. In die­sem Fall ist das elek­tro­ni­sche Do­ku­ment mit ei­ner qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Si­gna­tur im Sin­ne des Si­gna­tur­ge­set­zes zu ver­se­hen. Der Zu­gang für elek­tro­ni­sche Do­ku­men­te ist auf die Da­tei­for­ma­te .doc, .docx und .pdf be­schränkt. Die Über­mitt­lung des elek­tro­ni­schen Do­ku­ments hat an die Adres­se post@​lds.​sachsen.​de zu er­fol­gen.
 
Mit freund­li­chen Grü­ßen
Dr. To­bi­as Elflein
Stellv. Re­fe­rats­lei­ter 24
 
Hin­weis: Ge­mäß § 32 Abs. 2 Nr. 4 des Tier­ge­sund­heits­ge­set­zes (Tier­GesG) han­delt ord­nungs­wid­rig, wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig die­ser Tier­seu­chen­ver­fü­gung zu­wi­der­han­delt. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten kön­nen mit ei­nem der Schwe­re der Zu­wi­der-hand­lung an­ge­mes­se­nem Buß­geld bis zu 30.000,00 Eu­ro ge­ahn­det wer­den.