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Programm zur bestandsbezogenen Infektionsdiagnostik beim Pferd

Die Anzahl der Pferde in Sachsen nimmt stetig zu. Damit erhöhen sich durch die Teilnahme an Turnierveranstaltungen, Leistungsprüfungen, Ausbildungslehrgängen, Fohlen-

und Stutenschauen, Körungen und den Pferdehandel die Infektionsmöglichkeiten. Des Weiteren werden Pferde zunehmend auch von Nichtfachleuten gehalten, die zum Teil nicht über Spezialwissen der Pferdehaltung und Pferdekrankheiten verfügen.

Der größte Teil der Sport- und Freizeitpferde wird in Pensionsställen in einer seuchenhygienischen Einheit gehalten. Auf Grund der vielen Tierbesitzer stehen jedoch Einzeltierbehandlungen durch verschiedene Tierärzte im Vordergrund. Dies sind Faktoren, die die Entwicklung von Einzeltiererkrankungen zum Bestandsproblem begünstigen. Konsequenzen daraus sind Leistungsreduzierung, Nutzungsausfall, Etablierung von chronischen Krankheitsverläufen, Therapieaufwand, Werteverluste sowie mögliche Entschädigungsleistungen der Sächsischen Tierseuchenkasse im Falle von anzeigepflichtigen Tierseuchen. Ziel des Programms ist die Verbesserung der Diagnostik von Infektionskrankheiten in sächsischen Pferdebeständen, die Prophylaxe der Erregereinschleppung in den Bestand sowie ein Überblick über die Verbreitung von Infektionserregern. Im Zentrum stehen dabei die Erhebung des Infektionsstatus des Bestandes, eine Einstellungsuntersuchung von Zugängen sowie die Abklärung von akuten Infektionsgeschehen in Pferdebeständen. Die Diagnostik der beteiligten Erreger ist Grundlage einer effektiven Bestandsprophylaxe und ggf. -therapie. In Kenntnis der am Infektionsgeschehen beteiligten Erreger können gezielte Desinfektions- und Quarantänemaßnahmen getroffen werden.


icon Programm zur bestandsbezogenen Infektionsdiagnostik (88.91 kB)