Der Rindergesundheitsdienst
- arbeitet im Auftrag der Sächsischen Tierseuchenkasse
- wird tätig auf Anforderung des Tierhalters oder des betreuenden Tierarztes, der Veterinär- oder Landwirtschaftsbehörden oder auf der Grundlage geschlossener Verträge
- ist nicht kurativ tätig
Zu den Aufgaben des Rindergesundheitsdienstes (RGD) gehören:
- Beratung der Tierbesitzer in allen Fragen der diagnostischen Abklärung von Tierkrankheiten, Tierverlusten, Leistungsdepressionen sowie bei Problemen der Eutergesundheit und Mängeln der Rohmilchqualität
- Durchführung und Überwachung von Tiergesundheitsprogrammen der Sächsischen Tierseuchenkasse für Rinder und Erarbeitung bestandsspezifischer Diagnostik- und Sanierungsprogramme
- Erstellung von Analysen zu Tierkrankheiten, Auswertung von Befunden, die im Rahmen der Tiergesundheitsprogramme erhoben werden und Ableitung entsprechender Schlussfolgerungen
- Beratung zur Optimierung der Haltungs- und Produktionsbedingungen zur Vermeidung von Krankheiten
- Unterstützung der Landwirte bei der Bewertung bestandsbezogener Leistungsdaten (z.B. von Milchleistungsdaten, Fruchtbarkeitsdaten, Stoffwechselergebnissen) in Verbindung mit Tiergesundheitsdaten und Erstellung von Konzepten zur Verbesserung der Tiergesundheit
- Übernahme amtlicher Aufgaben im Auftrag von Veterinärbehörden und fachliche Unterstützung bei epidemiologischen Analysen sowie der Bekämpfung von Tierseuchen, Tierkrankheiten und Zoonosen
- Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen zur gegenseitigen Unterstützung bei speziellem Beratungsbedarf von Landwirten
- Vorträge und Publikationen zur Tiergesundheit und Mitwirkung bei der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Landwirten und Tierärzten
- Durchführung von zuchthygienischen Untersuchungen bei Bullen
