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Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz und der Sächsischen Tierseuchenkasse zur Prävention von Schwanzbeißen sowie Schwanz- und Ohrrandnekrosen bei Schweinen in Sachsen

Die derzeit geübte Praxis des routinemäßigen Kupierens der Schwänze von Ferkeln verstößt gegen deutsches Recht (§ 6 Absatz 1 Tierschutzgesetz) und europäisches Recht (Anhang I, Kapitel I, Nummer 8 der RL 2008/120/EG vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. L 47 vom 18.2.2009 S. 5), berichtigt ABl. L 39 vom 16.2.2016 S. 63). Bei gesetzeskonformem Kupierverzicht müsste nach wissenschaftlicher Schätzung unter den derzeitigen Haltungsbedingungen mit einer Schwanzbeißer-Rate  von 60 % gerechnet werden (Pütz et al., 2011)[1]. Selbst unter extensiven Haltungsbedingungen (Freilandhaltung) von Schweinen mit unkupierten Schwänzen treten bei bis zu 20 % der Tiere Verletzungen auf (Walker und Bilkei, 2006)[2].  

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Programm zum Schutz der Schweinebestände vor der Infektion mit dem Virus des Porcinen Reproduktiven und Respiratorischen Syndroms (PRRS) vom 3. Dezember 2012

PRRS kann in Schweinezucht- und Mastbeständen zu beträchtlichen Verlusten und Leistungsdepressionen führen. Die Infektion wird durch ein Arterivirus ausgelöst, das über den Tierverkehr, über Sperma und über belebte sowie unbelebte Vektoren verbreitet wird. Es sind insbesondere Spätaborte ab dem 105. Trächtigkeitstag, lebensschwache Ferkel und erhöhte Umrauscherraten festzustellen. Des Weiteren kann das Virus Wegbereiter für andere Infektionen sein.

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Programm zur diagnostischen Abklärung von Tierverlusten bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen  

 

Um Tierseuchen frühzeitig zu erkennen und Tierkrankheiten diagnostisch abzuklären, ist eine Sektion von verendeten bzw. zu diesem Zweck getöteten Tieren unverzichtbar.

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Programm zur Überwachung und Zertifizierung der Tiergesundheit in Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben

ine entscheidende Voraussetzung für die Verbesserung der Tiergesundheit in der Schweinehaltung ist das Freisein von bestimmten Erregern in Zucht- und Ferkelerzeuger- sowie Mastbetrieben

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Programm zur Stabilisierung der Fruchtbarkeitsleistung der Sauen in den Ferkelerzeugerbetrieben im Freistaat Sachsen vom 13. April 2010                                     

Stabile Fruchtbarkeitsleistungen auf hohem Niveau sind Ausdruck einer sehr guten Tiergesundheit, eines optimalen Fortpflanzungsmanagements sowie sehr guter Haltungs-

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Programm zum Salmonellenmonitoring in Schweinezucht-, Ferkelproduktions- und spezialisierten Ferkelaufzuchtbetrieben sowie zur Reduzierung der Salmonellenbelastung in Schweine haltenden Betrieben                                        

Die regelmäßige Salmonellenüberwachung gewährleistet einen Überblick über die Salmonellenbelastung in Schweinebeständen.

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Richtlinie zum Programm zur Sicherung der Tiergesundheit in Schweine haltenden Betrieben

Die Gefährdung der Schweine haltenden Betriebe im Freistaat Sachsen durch Tierseuchen und andere ökonomisch bedeutsame faktorenabhängige Infektionskrankheiten

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Programm zur Abklärung von Aborten bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen

Um die Früherkennung anzeigepflichtiger Tierseuchen sowie weiterer für die Tiergesundheit bedeutsamer Aborterreger zu unterstützen, erlässt die Sächsische

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Programm zur Bekämpfung und Überwachung der Schnüffelkrankheit (Progressive Rhinitis atrophicans, PRa) in den Schweinezuchtbeständen Sachsens 

Dieses Programm dient der Ermittlung des PRa-Status und der Einstufung von Schweinezuchtbeständen auf der Grundlage einer einheitlichen Verfahrensweise.

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