Brucellose

Deckseuche von Schafen und Ziegen.


Rechtsgrundlage

Kontrolluntersuchungen auf Brucella melitensis in Schaf- und Ziegenhaltungen gemäß Richtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. L 46 vom 19.02.1991, S. 19), zuletzt geändert durch Durchführungsbeschluss 2013/784/EU der Kommission vom 18. Dezember 2013 (ABl. L 346 vom 20.12.2013, S. 75).

 Richtlinie 91/68/EWG


Höhe der Beihilfe

  1. Übernahme der Kosten für die tierärztliche Blutprobenentnahme 
    1. Tier 4,00 EUR 
    2. bis 30. Tier 2,30 EUR 
    ab 31. Tier 1,60 EUR 
    Wegegeld 15,00 EUR
  2. Die Kosten trägt das Land gemäß § 29 Nummer 1 SächsAGTierGesG.


Voraussetzungen

Zur Übernahme der Kosten der tierärztlichen Blutprobenentnahme übergibt der beauftragte Tierarzt den ausgefüllten und durch den Tierhalter unterzeichneten „Beihilfeantrag zur Abrechnung tierärztlicher Leistungen“ an das zuständige LÜVA. Der Amtstierarzt prüft die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, zeichnet sachlich richtig und sendet den Antrag an die TSK. Diese prüft die Anträge und veranlasst die Auszahlung an den Tierarzt. Das Wegegeld ist für jeden Bestand einmal abzurechnen, unabhängig davon, ob die Verrichtungen an einem Tag oder an mehreren Tagen vorgenommen werden.