Checkliste zur Vermeidung von Verhaltensstörungen (Stand 29.05.2018)

Das routinemäßige Kupieren der Schwänze von Ferkeln ist nach Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten!


Abweichungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig.

Dazu sind schrittweise geeignete betriebliche Maßnahmen zu treffen und nachzuweisen, die einen Verzicht auf das Kupieren zulassen.

Ein routinemäßiges Kupieren ohne kontinuierlichen Nachweis von Abhilfemaßnahmen führt zu behördlichen Sanktionierungsmaßnahmen. Im Tierschutzgesetz ist nicht näher ausgeführt, auf welche Art der Tierhalter diesen Nachweis zu führen hat. Es muss jedoch deutlich werden, dass andere Maßnahmen ergriffen wurden (z. B. Änderung der Haltungsbedingungen), um Schwanzbeißen zu vermeiden.

Aus diesem Grund entstand für Sachsen unter hauptsächlicher Federführung von Herrn Dr. E. Meyer (Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie ) und in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Vergara im Auftrag und in Abstimmung mit sowohl mit dem Staatsministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten als auch mit dem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz die „Checkliste zur Vermeidung von Verhaltensstörungen“, die dem Tierhalter als Nachweis für ergriffene Maßnahmen zur Verbesserung der Haltungsbedingungen dienen soll.


 Checkliste zur Vermeidung von Verhaltensstörungen