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Paratuberkulose-unverdächtige Rinderbestände in Sachsen - Informationen für Rinderhalter

Seit 2010 werden im Rahmen des Paratuberkulose-Programms der Tierseuchenkasse Kotproben auf Mycobacterium avium ssp. paratuberculosis, den Erreger der Paratuberkulose, untersucht.

Einige Betriebe haben sich entschlossen, ein betriebliches Paratuberkulose-Programm abzuschließen, welches bestimmte Hygiene- und Managementmaßnahmen und die jährliche Kotuntersuchung aller Rinder über 24 Monate beinhaltet.

Betriebe mit einer geringen Ausgangsprävalenz bzw. solche, die von Anfang an keine Erregerausscheider im Bestand hatten, konnten durch die jährlichen Kontrollen relativ schnell den Status „Paratuberkulose-unverdächtiger Bestand“ erreichen. Dafür müssen sämtliche Kotproben in einem Zeitraum von 3 Jahren mit negativem Ergebnis untersucht werden, die Hygienemaßnahmen sind einzuhalten und es dürfen nur Zukäufe aus unverdächtigen Beständen erfolgen. Umso erfreulicher ist es, dass die ersten sächsischen Betriebe bereits diesen Status erreicht haben und eine Urkunde vom Rindergesundheitsdienst überreicht bekamen.
 

Insbesondere beim Zukauf von Tieren mit unbekanntem Paratuberkulosestatus besteht ein hohes Risiko der Erregereinschleppung. Der Befund des Einzeltieres ist hier nicht so aussagekräftig wie der Befund des Herkunftsbestandes, in dem das Tier geboren wurde.

Über folgenden Link (https://tsk.agrodata.de/webTSK/SubPages/bescheid.aspx?tsk=sn)

Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit dem Rindergesundheitsdienst in Verbindung.