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Programm zur Stabilisierung der Fruchtbarkeitsleistung der Sauen in den Ferkelerzeugerbetrieben im Freistaat Sachsen vom 13. April 2010                                     

Stabile Fruchtbarkeitsleistungen auf hohem Niveau sind Ausdruck einer sehr guten Tiergesundheit, eines optimalen Fortpflanzungsmanagements sowie sehr guter Haltungs-

und Fütterungsbedingungen. Trotz Beachtung aller Aspekte zur Erhaltung der Tiergesundheit, des Tierschutzes und der artgerechten Tierhaltung können gravierende Schwankungen der Fruchtbarkeitsleistung von Sauenherden auftreten, die häufig zur Beeinträchtigung der Tiergesundheit in den nachfolgenden Haltungsstufen der Ferkelaufzucht und Mast führen. Durch wechselnde Partiegrößen von Aufzucht- bzw. Mastferkeln kommt es nachfolgend zu Überbe-legung oder Zukauf aus anderen Herkünften, zu stark differierender Altersstruktur und im-munologischer Reife innerhalb der Tiergruppen und somit zum Anstieg faktorenabhängiger Infektionskrankheiten.

Monokausal bedingte Fruchtbarkeitsstörungen durch Erreger anzeigepflichtiger Tierseuchen bzw. anderer pathogener Erreger werden in Sauenherden nur noch selten beobachtet. Unter den Bedingungen der intensiven Tierhaltung, die charakteristisch für Sachsen ist, treten Fruchtbarkeitsstörungen in den Vordergrund, die durch das Zusammenwirken verschiedener biotischer und abiotischer Faktoren hervorgerufen werden. Die Diagnostik dieser Fruchtbar-keitsstörungen erfordert eine umfangreiche Analyse der ursächlichen Faktoren und einen hohen differentialdiagnostischen Aufwand.


icon Programm zur Stabilisierung der Fruchtbarkeitsleistung der Sauen (98.38 kB)