Seite 38 - Jahresbericht_Vorlage

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die Newcastle-Krankheit wird anhand dieser Untersuchung jährlich kontrolliert.
Die sowohl in den Großbeständen als auch in Kleinbeständen ermittelten durchschnittlichen Ti-
terkennzahlen (TKZ) weisen auf eine gute Immunitätsausbildung hin. Lediglich in 6 Kleinhaltun-
gen lagen die durchschnittlichen TKZ unter 4, was auf eine Vernachlässigung der Impfpflicht hin-
weist. Diese Bestände haben gegenüber Feldvirus keinen ausreichenden Impfschutz.
Abklärung von Krankheitserscheinungen
in Legehennenbeständen
Eine wesentliche Aufgabe des GGD besteht darin, die Tierhalter bei der Abklärung von Krank-
heitserscheinungen
in Legehennenbeständen zu unterstützen. Dazu erfolgte u. a. die Entnahme
von Untersuchungsmaterial (verendete Tiere, Blut, Kot). Folgende Probleme wurden abgeklärt:
- Verlustgeschehen durch Mareksche Krankheit in einzelnen Legehennenbeständen und
bei Rassegeflügel
- Abklärung von Infektionen mit Feldstämmen der Infektiösen Bronchitis bei Legehennen
in geimpften Beständen
- Auftreten von Geflügelschnupfen
in kleinen Legehennenbeständen
Weitere Aufgaben des GGD
Im
DLG-Ausschuss Geflügelproduktion hat der GGD Zusammenkünfte mit den Geflügelfachbe-
ratern aller Bundesländer und die Merbitzer Herbsttagungen im Berichtszeitraum
inhaltlich we-
sentlich mitgestaltet, indem für die Tagungen praxisnahe Themen aufgegriffen und durch geeignete
Referenten praxisrelevante Lösungen vermittelt wurden.
Weiterhin wurde die Vortragsveranstaltung "Geflügel im Brennpunkt" auf der EURO-Tier 2000
vorbereitet und mitgestaltet.
Im
Mittelpunkt dieser Podiumsdiskussion stand der Tierschutz und die
neue EU-Richtlinie zur Legehennenhaltung.
Eserfolgte die Einbeziehung des GGD durch die Genehmigungsbehörden als Gutachter und von
Tierhaltern, Versicherungen u. a. als Gutachter in Schadensfällen.
Die Ausbildung von Studenten der Veterinärmedizin an der Universität Leipzig wird durch die
Übernahme einer Vorlesung über Haltungssysteme bei Legehennen unterstützt.
Fischgesundheitsdienst
Ziele der Arbeit des Fischgesundheitsdienstes (FGD) in den Jahren 1999 und 2000 waren
- die schrittweise Zurückdrängung der anzeigepflichtigen Fischseuchen Virale Hämorrha-
gische Septikämie (VHS) und Infektiöse Hämatopoetische ekrose (IHN) in enger Zu-
sammenarbeit mit den Veterinärämtern
- die Prophylaxe und Therapie von wirtschaftlich bedeutsamen Erkrankungen in den Fo-
rellen- und Karpfenbeständen
- die Gewährleistung von gesunden Satz- und Speisefischbeständen
- sowie die wissenschaftliche Bearbeitung von praxisrelevanten Programmen
Dazu zählen das Programm zur Abklärung von vermehrt auftretenden, neuartigen Hautverände-
rungen bei Karpfen vom 15. Oktober 1997, geändert am 13. Oktober 1998 und das Erprobungs-
programm zum Einsatz von Huminsäuren bei Süßwasserfischen vom 15. Oktober 1997.
Weiterhin konnte im Rahmen von Betreuungsverträgen mit allen großen Fischwirtschaftsbetrieben
die regelmäßige Betreuung der Fischbestände abgesichert werden. Der FGD übernahm außerdem
seit 1999 die fischgesundheitliche Betreuung der Fischbestände in der Kreislaufanlage Neiden, die
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