Salmonella gallinarum-pullorum

Die weiße Kükenruhr, auch als Pullorumkrankheit oder -seuche bekannt.


Für den innergemeinschaftlichen Handel mit Geflügel und Bruteiern werden gemäß Richt linie 90/539/EWG vom 15. Oktober 1990 in den Herkunftsbetrieben u.a. bei Hühnergeflügel Kontrollen auf Salmonella Pullorum und Gallinarum verlangt. Da die Rassegeflügelbestände auf Grund ihrer Bestandsgröße nicht unter o.a. Richtlinie fallen, andererseits aber ein Reservoir für Salmonella (S) Gallinarum Pullorum sein können, ist es erforderlich, auf der Basis der Freiwilligkeit vor Beginn der Brut diese Bestände mittels Frischblut-Agglutination auf S. Pullorum zu untersuchen.


Rechtsgrundlage

Untersuchung der Zuchtbestände gemäß Programm zur Bekämpfung von Salmonella gallinarum-pullorum in Rassegeflügelbeständen im Freistaat Sachsen vom 2. Januar 1995 (Informationsheft des Landesverbandes Rassegeflügelzüchter e. V. „LV-Aktuell“ 1995, Heft 4, S. 13).

 Salmonella-Gallinarum-Pullorum-Programm der Sächsischen Tierseuchenkasse (PDF, 49 KB)


Höhe der Beihilfe

Beihilfe für die tierärztliche Untersuchung in Höhe von 1,00 EUR pro Tier und Jahr in Abhängigkeit der vorgelegten Rechnungen.


Voraussetzungen

Die Kosten für die Durchführung der tierärztlichen Untersuchung auf Salmonella gallinarumpullorum in Rassegeflügelbeständen sind dem Hobbytierhalter in Rechnung zu stellen. Der Tierhalter erhält unter Angabe der TSK-Nummer und Bankverbindung nach formloser Antragstellung und Einsendung der Kopien der Rechnungen an die TSK die Beihilfe. Erfolgt die Antragstellung über den Rassegeflügelzüchterverein, sind die Namen der einzelnen Mitglieder mit TSK- Nummer und Bankverbindung anzugeben.